Hi, Mrs. Thatcher, how're you doing?

 

Der Eisernen Lady wird man zwar nicht mehr begegnen können, da sie ja nun schon seit einer ganzen Weile nicht mehr lebt, aber was würde man sagen, wenn man sie träfe? Wie spricht man jemanden an, der Englisch spricht?

Wohl so ziemlich jeder hat in der Schule Englischunterricht gehabt und Vokabeln und Grammatikregeln gepaukt, doch wer nicht im Rahmen eines Aufenthaltes in Großbritannien, den USA oder einem anderen englischsprachigen Land Gelegenheit hatte, seine Kenntnisse anzuwenden, wird eher verunsichert sein, wenn er diese Kenntnisse in einer Situation einmal tatsächlich benötigt.

Da zeigt sich dann wie so oft der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Man kann zwar relativ gut englische Texte lesen und evtl. auch schreiben, englischsprachige Lieder hören oder Filme sehen, aber das Sprechen ist dann einfach noch einmal etwas völlig anderes.

Sprachreisen

Wer einmal Gelegenheit hatte, in einem der besagten Länder Urlaub zu machen oder im Rahmen einer Geschäftsreise dorthin zu gelangen weiß, wie schnell man seine Kenntnisse erweitert, wenn man dazu gezwungen ist. Zum Teil kann man dann innerhalb weniger Tage oder Wochen, obwohl der letzte Englischunterricht in der Schule viele Jahre oder gar Jahrzehnte zurückliegt, plötzlich relativ unbefangen sprechen, erweitert in kürzester Zeit ganz massiv sein Vokabular und macht deutlich weniger grammatische Fehler, als man für möglich halten würde.

Ein solcher Englisch Crashkurs bringt tatsächlich deutlich mehr als wochen- oder monatelange Unterrichte daheim in Deutschland und ist daher sehr zu empfehlen. Selbst, wenn das Erlernen der Sprache nicht im Vordergrund einer Reise steht sonder nur am Rande quasi wie von selbst geschieht, bringt einem der Auslandsaufenthalt unheimlich viel. Wenn man sich nun vorstellt, dass man gezielt eine Sprachreise macht, bei der das Tagesprogramm speziell auf diesen Zweck zugeschnitten ist, wird klar, dass ein großer Sprung in Bezug auf die Fertigkeiten zu erwarten ist.

Falkland-Inseln? Außenpolitik?

Natürlich sollte man ein bestimmtes Ziel vor Augen haben. Wer als Kind oder Jugendlicher für ein Jahr als Au-Pair oder im Rahmen eines Schüleraustauschs in die USA geht und dort bei einer Gastfamilie lebt, wird üblicherweise im Anschluss einen hervorragenden Wortschatz zum täglichen Leben haben. Mit Margaret Thatcher über Außenpolitik allgemein oder ihre Beweggründe für das britische Handeln während des Falkland-Krieges zu sprechen, wird hingegen deutlich schwerer fallen. Aber wie interessant das wohl wäre, sozusagen "first hand" wirklich mit der Eisernen Lady zu sprechen!!

Helmut Kohl hätte eine Sprachreise sicherlich gut getan…

Über unseren ehemaligen Bundeskanzler wurden aus unterschiedlichsten Gründen viele Witze gemacht, die oft seinen pfälzischen Dialekt, sein korpulentes Äußeres und besonders seine angeblich mangelhaften Englisch-Kenntnisse zum Inhalt hatten, mit denen er sich möglicherweise in seinen vielen Treffen mit Margaret Thatcher lächerlich gemacht haben könnte, wenn gerade kein Dolmetscher zugegen war. Doch so dürfte es jedem gehen, der nicht in der heutigen Zeit aufwächst, in der viele Aspekte des Lebens mit englischen Begriffen durchzogen sind.

Wer also ernsthaft einmal diese Weltsprache besser verstehen möchte, sollte sich von der althergebrachten Methode des Frontalunterrichts lösen, wie man ihm z.B. bei Abendkursen antrifft. Buchen Sie einfach eine Sprachreise; nach einem solchen Crashkurs werden Sie sich viel sicherer fühlen. Insgesamt haben sich Sprachenreisen um Englisch zu lernen bewährt.

Und wenn Sie dann den Film "The Iron Lady", wie er im Original heißt, in der englischen Originalfassung sehen, werden Sie ihn bestimmt noch viel mehr genießen können, da keine Übersetzung den Inhalt verfälscht hat. Und das ist dann, als würden sie der großen Mrs. Thatcher tatsächlich über die Schulter schauen!